Libra — Konzept und wirtschaftspolitische Implikationen

Autoren: Jonas Groß, Bernhard Herz, Jonathan Schiller

Die Ankündigung der Libra Association, mit Libra eine private globale Währung zu emittieren, hat eine heftige Debatte über die damit verbundenen Chancen und Risiken ausgelöst. Befürworter erwarten, dass Libra das Geldsystem von seinen „staatlichen Fesseln“ befreien und den Zahlungsverkehr weltweit liberalisieren und verbilligen kann. Gegner argumentieren, dass eine private Währung erhebliche Risiken für den einzelnen Nutzer und das gesamte Finanzsystem mit sich bringt. Darüber hinaus könne Libra die Effizienz der nationalen Geldpolitiken einschränken. Dieser Beitrag erläutert das Konzept von Libra und leitet aus deren Vor- und Nachteilen das Marktpotenzial von Libra ab. Zudem werden Implikationen für die Geldpolitik und die Finanzmarkt-regulierung beleuchtet.

Image for post
Image for post

Der Beitrag wurde im Wirtschaftsdienst (99(9), S. 625–631) veröffentlicht. Den kompletten Beitrag finden Sie hier.

Bemerkungen

Wenn Ihnen dieser Artikel gefällt, würden wir uns freuen, wenn Sie ihn an Ihre Kollegen weiterleiten oder in sozialen Netzwerken teilen würden.

Jonas Groß, M. Sc., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Frankfurt School Blockchain Center. Er analysiert im Rahmen seiner Doktorarbeit Innovationen wie Central Bank Digital Currencies (CBDC) und private Kryptowährungen wie Libra. Du kannst ihn per Mail (jonas.gross@fs-blockchain.de), LinkedIn (https://www.linkedin.com/in/jonasgross94/) und via Xing (https://www.xing.com/profile/Jonas_Gross4) kontaktieren.

Prof. Dr. Bernhard Herz ist Inhaber des Lehrstuhls für Geld und Internationale Wirtschaft an der Universität Bayreuth.

Jonathan Schiller, M. Sc., ist wissenschaftlicher Mitarbeiteran der Universität Bayreuth.

Written by

Get the Medium app

A button that says 'Download on the App Store', and if clicked it will lead you to the iOS App store
A button that says 'Get it on, Google Play', and if clicked it will lead you to the Google Play store